Rosa braucht Hilfe
-
Rosa leidet an Leukämie
-
Die 2-jährige aus Bramsche hat nur durch eine Stammzellspende eine Überlebenschance. Leider findet immer noch jeder fünfte Leukämiepatient keinen passenden Spender.
Auch Rosa sucht ihren „genetischen Zwilling“. Deshalb brauchen wir Sie im Kampf gegen Leukämie! Vielleicht sind Ihre Stammzellen die Rettung für einen Patienten.
Alle Beteiligten rufen Sie dringend zur Spende auf - sei es durch eine Typisierung oder in Form einer Geldspende!
Weitere Informationen und Typisierungstermine finden Sie unter: www.helft-rosa.de.
Weltweiter Rückholdienst
-
Erfolgreiche Rezertifizierung
-
Die ehrenamtlich besetzte Dienststelle des Malteser Hilfsdienstes e.V. an der Lindenstraße hat sich nach der Neueinführung des Qualitätsmanagementsystems nach DIN-EN-ISO 9001 im letzten Jahr, mit einem bestandenen Audit im Juni diesen Jahres im Bereich Rückholdienst rezertifizieren lassen.
Als Dienstleister im weltweiten Rückholdienst der Malteser, die erkrankte und verunfallte Urlauber zurück in die Heimat bringen, waren nun die Bramscher Malteser dazu aufgefordert, ihr Qualitätsmanagementsystem durch interne Auditoren erneut prüfen zu lassen. „Durch die Rezertifizierung im QM-System wird dafür gesorgt, dass bestehende Strukturen überprüft und bei Bedarf verbessert werden und so zu einer immer besseren Versorgung der Patienten führen.“, erläutert der Qualitätsbeauftragte der Dienststelle, Philip Neumann.
Durch das Qualitätsmanagementsystem sind nicht nur die Qualifikationen für die Fahrzeugbesatzungen vorgegeben, sondern etwa auch regelmäßige Aus- und Fortbildungen, sowie standardisierte Abläufe zur Kontrolle des Arbeitsmaterials. Nur so kann sichergestellt werden, dass die hohen Anforderungen an die ehrenamtlichen Mitarbeiter erfüllt werden, und die Patienten bestens betreut und behandelt werden.
Vorsicht beim Grillen
-
Behandlung von Verbrennungen und Insektenstichen
-
Wenn nicht nur Sommer, Sonne und Fußball-WM einheizen, sondern auch der Grill, dann ist Vorsicht geboten. Immer wieder kommt es beim Grillen zu Unfällen: zum Beispiel, wenn der Grillmeister in die Glut seines Holzkohlegrills Benzin oder Spiritus gießt oder sich eine Wespe in Getränke verirrt. Zur Erstversorgung gilt:
Bei Verbrennungen muss schnell gekühlt werden. So werden die starke Schmerzentwicklung und ein Anschwellen des Gewebes gebremst. Die verbrannten Stellen am besten unter fließendes Wasser halten oder durch ein in ein Handtuch eingewickeltes Kühlaggregat kühlen.
Aber Achtung: Beides sollte nicht kälter als 15 Grad Celsius sein und nicht länger als zehn Minuten ohne Unterbrechung angewendet werden. Denn Eiswasser oder kältere Aggregate können ein Absterben der Hautzellen verursachen und dadurch die Wundheilung beeinträchtigen.
Deshalb gilt bei einfacher Hautrötung: Nach ausgiebigem Kühlen Brand- und Wundgel auftragen.
Bei Blasenbildung und großflächiger Hautrötung sowie bei offenen Brandwunden sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Bei mehr als fünf Prozent betroffener Körperoberfläche, was in etwa der Oberfläche eines Unterarms entspricht, in jedem Fall den Notruf absetzen (112).
Gefährlich kann es auch werden, wenn Limo, Bier oder Fruchtsäfte auf dem Tisch stehen. Denn die sind bei Bienen, Wespen und anderen Insekten beliebt.
Nicht jeder Stich ist lebensgefährlich. Bei Bienenstichen ist der Stachel vorsichtig zu entfernen. Nur wenn jemand in den Mund gestochen wurde, ein Insekt verschluckt hat oder Allergiker ist, am besten sofort den Notruf (112) wählen. Sonst droht Erstickungsgefahr.
Die Malteser raten: Nicht aus der Flasche oder Dose, sondern aus dem Glas trinken. Dort sind die verirrten Insekten schneller zu erkennen. Bei Kindern beliebt und ein guter Schutz vor unangenehmen Überraschungen sind Trinkhalme.
Kinder haben Sommerferien, Unfälle nicht
-
Malteser Bramsche raten: Erste-Hilfe-Kenntnisse auffrischen
-
Die Sommerferien stehen vor der Tür. Während Kinder sechs Woche lang frei haben, gilt das für Unfälle leider nicht. Wespenstiche, Sonnenbrand, der Sturz beim Skaten oder Radfahren: Zu Hause und in der Freizeit verunglücken laut dem Bundesministerium für Gesundheit fast eine halbe Million Kinder jährlich. „Erfahrungsgemäß steigt in den Sommerferien das Verletzungsrisiko“, sagt Patrick Hoppe, Ausbildungsleiter bei den Maltesern in Bramsche, und rät vor allem Eltern und Großeltern, ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse aufzufrischen.
„Ein Unfall muss kein Unglück bedeuten“, sagt Hoppe. Typische Verletzungen im Sommer seien Stürze beim Spielen, Sonnenbrände oder Insektenstiche. „Bei Letzteren zum Beispiel reicht es im Normalfall, den Stich zu kühlen. Sollte er allerdings stark anschwellen und dem Kind schwindelig oder übel werden, müssen Sie sofort handeln und den Rettungsdienst verständigen“, so Hoppe. Wichtig sei bei kleinen und größeren Wunden, dass die Erwachsenen ruhig blieben, die Situation richtig einschätzen und entsprechend handeln würden. Das sei aber oftmals das größte Problem. „Eltern, aber vor allem Großeltern, bei denen die Enkel nur einmal im Jahr über eine längere Zeit zu Besuch sind, reagieren oft panisch, wenn sich das Kind verletzt. Ihnen fehlt die Erfahrung zu entscheiden, ob ein Pflaster reicht oder der Notarzt informiert werden muss“, sagt Patrick Hoppe. Er plädiert daher für regelmäßiges Auffrischen der Erste-Hilfe-Kenntnisse: „Bei den meisten Erwachsenen liegt der Erste-Hilfe-Kurs Jahrzehnte zurück. Aber nur durch Übung bleiben sie fit und wissen, was zu tun ist, wenn ihr Kind oder ihr Enkel sich verletzt und ihre Hilfe braucht.“ Da im Notfall jede Sekunde zählt und es einige Minuten dauert, bis der Rettungsdienst kommt, ist es gut, wenn die Eltern und Großeltern wissen, wie sie in der Wartezeit dem Kind helfen können.
Ausbildungstermine finden Sie hier:
Schulsanitäter ab sofort an der Hauptschule Bramsche tätig
-
Malteser bildeten Schulsanitäter aus
-
Ende April 2010 erhielten 9 Schüler der Hauptschule Bramsche aus den Händen von Ausbilder Marc Piwinski der Malteser Bramsche die Ernennungsurkunde zum Schulsanitäter. „Ihr habt gezeigt, dass sich die Mitschüler und Lehrer an der Hauptschule auf euer Kenntnisse und Fähigkeiten verlassen können, wenn es darauf ankommt“, lobte Piwinski die frisch gebackenen Schulsanitäter. Schuldirektor Herr Lampe ist sehr zufrieden mit den neuen Ersthelfern in der Schule und steht immer hinter seinen neuen Schulsanitätern.
An zwei Samstagen und mehreren Übungsstunden hatten sich die Schülerinnen und Schüler als Schulsanitäter von den Maltesern ausbilden lassen. „Das hat Spaß gemacht und wir sind als Team zusammengewachsen“, sagte Kurssprecherin Farina Reiter. Um sie schon von Weitem zu erkennen, haben die 9 vom Malteser Hilfsdienst neongelbe Warnwesten und einen Erste-Hilfe-Rucksack zur Verfügung gestellt bekommen. Die Prüfung bestand aus einem mündlichen und praktischen Teil, welche alle Schulsanitäter mit Erfolg bestanden hatten. Im Anschluss an die Prüfung fand bei besten Wetter ein gemeinsames Grillen statt.
Um den Sanitätsdienst von der ersten bis zur letzten Schulstunde gewährleisten zu können, müssen sich die Schüler entsprechend organisieren. „Wir haben bereits einen Dienstplan aufgestellt und können mit Funkmeldeempfängern durch das Sekretariat alarmiert werden“, erklärt Julius Ross. Jeder Einsatz werde dokumentiert und nachbereitet und durch regelmäßige Trainingseinheiten und Besuche von Rettungsdienst, Feuerwehr sowie Rettungsleitstelle werden die Kenntnisse und Fähigkeiten gefestigt bzw. erweitert.
Erdbebenhilfe Haiti
-
Noch immer steht das Überleben im Vordergrund
-
"Auch jetzt, drei Monate nach dem Beben, steht für viele Haitianer immer noch das tägliche Überleben im Vordergrund", so Beate Maaß, Projektkoordinatorin der Malteser in Haiti. "Nach einer Phase relativer Stabilität ist leider die Sicherheitslage wieder schlechter geworden. Es kommt häufiger zu Diebstählen und Raubüberfällen, und es gab mehrere Entführungen", berichtet die Bochumerin. Sichtbare Wiederaufbaumaßnamen gebe es noch nicht, aber ein Großteil der Familien, die bei dem Erdbeben ihre Häuser verloren hätten, seien zumindest im städtischen Bereich wenigstens mit Zelten und Planen versorgt. Zudem seien langsam Fortschritte bei den Räumungsarbeiten zu beobachten.
Quelle: www.haiti-helfen.de
Erdbeben auf Haiti: Malteser Hilfe läuft an
-
Das verheerende Erdbeben in Haiti hat die Ärmsten der Armen getroffen. Die Malteser helfen vor Ort. Helfen auch Sie:
-
Dr. Klaus Runggaldier berichtet in einem Anruf um 6.20 Uhr Ortszeit (20.01.2010, 12.20 Uhr MEZ): Starkes Nachbeben - alle in Unterhosen raus aus Gebäude, niemandem ist was passiert. Alle Malteser Kollegen wohlauf!
Am Sonntag, 17. Januar, konnte das medizinische Team der Malteser um 7 Uhr 30 Ortszeit die Arbeit in einem nicht ganz zerstörten Krankenhaus in Port-au-Prince aufnehmen. "Dr. Ralf Siepe wird die Notfallaufnahme steuern, Dr. Andreas Mennewisch übernimmt die Anästhesie und unser französischer Malteser Kollege ist Chirurg und führt die Operationen durch. Die drei aus Haiti stammenden Teammitglieder, die von den US-amerikanischen Maltesern entsandt wurden, sind OP-Pfleger," hat Dr. Klaus Runggaldier in der Nacht aus Port-au-Prince berichtet. Das neunköpfige Malteser Team ist seit Freitagabend in Port-au-Prince.
Aktuelle Kundenbefragung 2009
-
Kunden sehr zufrieden mit Malteser Hausnotruf
-
Köln. Die Kunden des Malteser Hausnotrufs sind äußerst zufrieden. Dies ist ein Ergebnis der aktuellen Kundenbefragung 2009, an der 13.795 Mitglieder teilgenommen haben. 94 Prozent der Kunden spüren im Service das Motto der Malteser "...weil Nähe zählt." 97 Prozent der Kunden gaben die Bestnoten "sehr gut" bis "gut". Dadurch konnte das ausgezeichnete Ergebnis der letzten Kundenbefragung im Jahr 2006 um einen Prozentpunkt gesteigert werden. Knapp 95 Prozent würden den Hausnotruf weiterempfehlen. "Wir freuen uns über das Ergebnis der jüngsten Umfrage. Es zeigt, dass sich unsere Kunden bei uns gut aufgehoben fühlen und bestätigt unser Ziel stets einen sehr guten Service zu bieten", so Dirk Hucko, Leiter der sozialen Dienste in der Malteser Zentrale in Köln.
Neben sehr guten Noten für die Freundlichkeit, Vertrauenswürdigkeit und Qualität des Hausnotruf-Gerätes, werden vor allem die Ruhe und Einfühlsamkeit der Mitarbeiter in der Notrufbearbeitung und im sozialen Hintergrunddienst besonders geschätzt und anerkannt. Auch für die Angehörigen ist dies wichtig: "Meine Mutter ist mit dem Hausnotruf sehr glücklich, vor allem freut es sie, dass die Mitarbeiter sie persönlich kennen. Für mich als Tochter bietet der Hausnotruf eine große Entlastung und Sicherheit," schreibt die Tochter einer Hausnotruf-Kundin. "Man hat immer Hilfe in der Nähe", so das Urteil einer anderen Kundin.
Kleine Schwachstellen sind allerdings noch im Beschwerdemanagement zu erkennen. Hier waren die Kunden nicht ganz so zufrieden mit dem Service. Mit Hilfe von Schulungen und Arbeitshilfen soll die Qualität des Beschwerdemanagement deshalb bei den Maltesern in Zukunft gesteigert werden.
Insgesamt lässt sich anhand der Ergebnisse der aktuellen Kundenbefragung feststellen, dass die Malteser einen sehr guten Qualitätsstand im Hausnotruf erreicht haben. "Dies sei jedoch kein Grund zum Ausruhen," so Hucko "sondern ein Anreiz, den Hausnotruf der Malteser kontinuierlich weiter auszubauen und zu verbessern."
“Knock on“ ohne out!
-
Regina Halmich zeigt, worauf es ankommt
-
Unter dem Motto ‚Knock on – Ein Schlag fürs Leben’ starten die Malteser ab 1. Juli als erste Organisation ihr neues Konzept für die Breitenausbildung in Erster Hilfe. Flächendeckend wird an 480 Standorten in allen Kursen ab der zweiten Jahreshälfte der Umgang mit sogenannten automatisierten externen Defibrillatoren (AED) gelehrt. Als prominente Patin bestätigt Boxweltmeisterin Regina Halmich: „Die Hemmschwelle öffentlich erreichbare Defibrillatoren zu benutzen, ist leider sehr hoch. Die Malteser nehmen einem die Angst davor, zu helfen. Ich habe von der Kompetenz und dem Engagement der Ausbilder sehr profitiert.“
Fit in Erster Hilfe
-
Auffrischungskurs
-
Die Malteser bieten ab sofort zusammen mit dem ADAC und weiteren Hilfsorganisationen bundesweit spezielle Auffrischungskurse in Erster Hilfe an. „Ziel ist es, die Angst vor Notfällen zu nehmen“, so Norbert Klöcker, Abteilungsleiter Ausbildung bei den Maltesern. „Erste-Hilfe-Kurse sind seit Jahrzehnten das Markenzeichen der Malteser. Ich empfehle jedem Autofahrer, unsere Erfahrung zu nutzen.“ Die für alle offenen Kurse werden von Mai bis Oktober in zwei Varianten angeboten: "Fit in Erster Hilfe - Verkehrsunfall" sowie "Fit in Erster Hilfe - Herz-Lungen-Wiederbelebung". Der Auffrischungskurs kostet 10 Euro für ADAC- und Malteser Mitglieder, für alle anderen 12 Euro.
