Die
riesige Naturkatastrophe in Haiti geht jeden an. Die Hilfskampagne
der Malteser für die Menschen in Haiti ist gestartet. Es gibt viele
Möglichkeiten, selbst etwas zu tun:
"Selber spenden, Spenden sammeln,
Sammelaktionen organisieren!" So lautet der Appell des Präsidenten
des Malteser Hilfsdienstes an jeden Einzelnen. "Wir können mit Ihrer
Hilfe die Welt der Menschen in Haiti verändern", ist Dr. Constantin
von Brandenstein-Zeppelin überzeugt.
Am Sonntag, 17. Januar,
konnte das medizinische Team der Malteser um 7 Uhr 30 Ortszeit die
Arbeit in einem nicht ganz zerstörten Krankenhaus in Port-au-Prince
aufnehmen. "Dr. Ralf Siepe wird die Notfallaufnahme steuern, Dr.
Andreas Mennewisch übernimmt die Anästhesie und unser französischer
Malteser Kollege ist Chirurg und führt die Operationen durch. Die
drei aus Haiti stammenden Teammitglieder, die von den
US-amerikanischen Maltesern entsandt wurden, sind OP-Pfleger," hat
Dr. Klaus Runggaldier in der Nacht aus Port-au-Prince berichtet. Das
neunköpfige Malteser Team ist seit Freitagabend in Port-au-Prince.
Aktuelle
Kundenbefragung 2009 - Kunden sehr zufrieden mit Malteser Hausnotruf
Die
Kunden des Malteser Hausnotrufs sind äußerst zufrieden. Dies ist ein
Ergebnis der aktuellen Kundenbefragung 2009, an der 13.795
Mitglieder teilgenommen haben. 94 Prozent der Kunden spüren im
Service das Motto der Malteser „…weil Nähe zählt.“ 97 Prozent der
Kunden gaben die Bestnoten „sehr gut“ bis „gut“. Dadurch konnte das
ausgezeichnete Ergebnis der letzten Kundenbefragung im Jahr 2006 um
einen Prozentpunkt gesteigert werden. Knapp 95 Prozent würden den
Hausnotruf weiterempfehlen. „Wir freuen uns über das Ergebnis der
jüngsten Umfrage. Es zeigt, dass sich unsere Kunden bei uns gut
aufgehoben fühlen und bestätigt unser Ziel stets einen sehr guten
Service zu bieten“, so Dirk Hucko, Leiter der sozialen Dienste in
der Malteser Zentrale in Köln.
Neben sehr guten Noten für die Freundlichkeit, Vertrauenswürdigkeit
und Qualität des Hausnotruf-Gerätes, werden vor allem die Ruhe und
Einfühlsamkeit der Mitarbeiter in der Notrufbearbeitung und im
sozialen Hintergrunddienst besonders geschätzt und anerkannt. Auch
für die Angehörigen ist dies wichtig: „Meine Mutter ist mit dem
Hausnotruf sehr glücklich, vor allem freut es sie, dass die
Mitarbeiter sie persönlich kennen. Für mich als Tochter bietet der
Hausnotruf eine große Entlastung und Sicherheit,“ schreibt die
Tochter einer Hausnotruf-Kundin. „Man hat immer Hilfe in der Nähe“,
so das Urteil einer anderen Kundin.
Kleine Schwachstellen sind allerdings noch im Beschwerdemanagement
zu erkennen. Hier waren die Kunden nicht ganz so zufrieden mit dem
Service. Mit Hilfe von Schulungen und Arbeitshilfen soll die
Qualität des Beschwerdemanagement deshalb bei den Maltesern in
Zukunft gesteigert werden.
Insgesamt lässt sich anhand der Ergebnisse der aktuellen
Kundenbefragung feststellen, dass die Malteser einen sehr guten
Qualitätsstand im Hausnotruf erreicht haben. „Dies sei jedoch kein
Grund zum Ausruhen,“ so Hucko „sondern ein Anreiz, den Hausnotruf
der Malteser kontinuierlich weiter auszubauen und zu verbessern.“
“Knock on“ ohne
out! - Regina Halmich zeigt, worauf es ankommt
Unter dem Motto ‚Knock on – Ein
Schlag fürs Leben’ starten die Malteser ab 1. Juli als erste
Organisation ihr neues Konzept für die Breitenausbildung in Erster
Hilfe. Flächendeckend wird an 480 Standorten in allen Kursen ab der
zweiten Jahreshälfte der Umgang mit sogenannten automatisierten
externen Defibrillatoren (AED) gelehrt. Als prominente Patin
bestätigt Boxweltmeisterin Regina Halmich: „Die Hemmschwelle
öffentlich erreichbare Defibrillatoren zu benutzen, ist leider sehr
hoch. Die Malteser nehmen einem die Angst davor, zu helfen. Ich habe
von der Kompetenz und dem Engagement der Ausbilder sehr profitiert.“
gesamte Pressemitteilung
Fit in
Erster Hilfe
Die
Malteser bieten ab sofort zusammen mit dem ADAC und weiteren
Hilfsorganisationen bundesweit spezielle Auffrischungskurse in
Erster Hilfe an. „Ziel ist es, die Angst vor Notfällen zu nehmen“,
so Norbert Klöcker, Abteilungsleiter Ausbildung bei den Maltesern.
„Erste-Hilfe-Kurse sind seit Jahrzehnten das Markenzeichen der
Malteser. Ich empfehle jedem Autofahrer, unsere Erfahrung zu
nutzen.“ Die für alle offenen Kurse werden von Mai bis Oktober in
zwei Varianten angeboten: "Fit in Erster Hilfe - Verkehrsunfall"
sowie "Fit in Erster Hilfe - Herz-Lungen-Wiederbelebung". Der
Auffrischungskurs kostet 10 Euro für ADAC- und Malteser Mitglieder,
für alle anderen 12 Euro.
Am
Sonntag, 24. Juni 2007, wurde zwei neue Fahrzeuge der Malteser
geweiht. Die Weihe der Fahrzeuge nahm Stadtseelsorger Pfarrer
Hubertus Hindemith nach dem Hochamt an der St. Martinus Kirche vor.
Die Rettungswache der Malteser gGmbH
am Krankenhaus erhielt ein neues Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) als
Ersatz für den mittlerweile fünf Jahre Vorgänger.
Ebenfalls ersetzt wurde ein
Langstrecken-KTW des Malteser Hilfsdienst e.V. an der Lindenstraße. Dieser
wird hauptsächlich für den europaweiten Rückholdienst eingesetzt. Im
vergangenen Jahr legten die Fahrzeuge der Dienststelle Bramsche über
144.000 km im Rückholdienst zurück.
Beide Fahrzeuge wurden von der Fa.
Ambulanz Mobile Schönebeck ausgebaut.
Malteser und E-Plus starten
Alt-Handy-Sammelaktion Der Malteser Hilfsdienst und der
Düsseldorfer Mobilfunkbetreiber E‑Plus werden gemeinsam Alt-Handys für einen
guten Zweck sammeln. Mehr als 100 Millionen alter Handys liegen nach Schätzungen
unbenutzt in Deutschlands Schubladen. Ihre Zahl dürfte noch zunehmen, da immer
mehr Haushalte über ein oder mehrere Handys verfügen.
Die bundesweite
Alt-Handy-Sammelaktion startet am Wochenende, 2. und 3. September, in München im
Rahmen des Streetlife-Festivals, bei dem im Zentrum Münchens alternative Umwelt-
und Mobilitätsideen präsentiert werden. Bis Mitte September wird die
Alt-Handy-Sammelaktion bundesweit auf die rund 700 Einrichtungen der Malteser
ausgeweitet. Außerdem werden die Shops von E-Plus die Aktion unterstützen.
„Alt-Handys – gleich welcher
Marke und jeden Alters – können mit Zubehör in speziellen Recyclingumschlägen
portofrei per Post an den Verwerter geschickt werden“, erläutert Dr. Constantin
von Brandenstein-Zeppelin, Ehrenamtlicher Präsident des Malteser Hilfsdienstes,
die Aktion. „Die Einsendungen werden dann umweltgerecht recycelt oder
wiederverwendet. Den Erlös stellt E-Plus vollständig der Aktion „Lebensfreunde“
der Malteser zur Verfügung.“ Hierbei handelt es sich um einen Pool von besonders
drängenden karitativen Malteser Projekten, wie Besuchs- und Betreuungsdienst,
Behindertenarbeit, Familiendienst, Schulsanitätsdienst oder Medizin für Menschen
ohne Krankenversicherung – alles ehrenamtlich.
„Für Deutschland ist es neu, dass eine große Hilfsorganisation wie die Malteser
selbst einen solchen Weg geht, um dringend benötigte Mittel für soziale Projekte
zu sammeln“, betont Brandenstein. „Dazu kommt: Wir helfen hier, in Deutschland!“
Er sei sicher, dass viele Menschen, die noch gar nicht wissen, dass ihr
Alt-Handy noch einen echten Wert besitzt, mitmachen werden. „Schließlich tut man
als Handy-Spender auch etwas für die Umwelt und schont wertvolle Ressourcen!“
Mehr Infos unter:
www.malteser-sammeln-handys.de und
www.eplus.de/umwelt
Einsatz für die SEG2
Am 02. Mai 2006 um 10:52 Uhr wurde die SEG2 zu einer Hausexplosion
nach Venne (Landkreis Osnabrück) gerufen. Da man zunächst von 20
Verschütteten ausgegangen ist, wurde von der
Rettungsleitstelle
MANV1 ausgelöst und insgesamt 5 hauptamtliche Rettungswagen, 3
Notärzte, ein leitender Notarzt, 3 Rettungshubschrauber und 3 SEGn
(Schnell-Einsatz-Gruppen) alarmiert. Zudem noch diverse
Ortfeuerwehren, die Berufsfeuerwehr Osnabrück und das THW.
Glücklicherweise war die Zahl der Verschüttenten geringer als
zunächst vermutet. Zwei Bewohner konnte leider nur noch tot aus den
Trümmern geborgen werden.
Erste Hilfe“ der Malteser ab
1. Juni europäisch / „Einfache und schnelle Reanimation“
Ab dem 1. Juni 2006 helfen die Malteser in Bramsche
auf europäisch: Sie setzen neue, von der Bundesärztekammer
bestätigte Empfehlungen des ERC (European Resuscitation Council) zur
Ersten Hilfe um – auf der Straße und bei allen Lehrgängen. „Der
Ersthelfer kommt mit diesen Empfehlungen schneller zur eigentlichen
Reanimation“, sagt Patrick Hoppe, Ausbildungsreferent der Malteser
Bramsche. „Die Herz-Lungen-Wiederbelebung wird leichter.“ So
entfällt im neuen Ablauf die so genannte Initialbeatmung und die
zusätzliche Atemkontrolle. Die Herz-Lungen-Wiederbelebung wird im
Rhythmus 30:2 durchgeführt, 30 Kompressionen zu zwei Beatmungen,
statt wie vorher 15:2. Das Aufsuchen des Druckpunktes wird deutlich
vereinfacht. Presseartikel
Ausbilder
für Notfallhilfe gesucht
Wissen wie es geht - das ist das
wichtigste, wenn man Menschen in Notsituationen helfen will.
Kenntnisse in Erster Hilfe können Leben retten. Deshalb suchen wir
Menschen, die andere in Notsituationen unterrichten.